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2012-03-19

Busan Tag 1, ein langer Spaziergang und die Busfahrt des Grauens

Heute wollten wir uns einige Dinge in der Gegend Taejongdae anschauen, doch wie schon in Jeju wurde auch hier nichts daraus.

Nachdem wir mal wieder verspaetet aus dem Hostel kamen, machten wir uns sofort auf den Weg dorthin, mit der U-Bahn ging es zwar recht schnell, dauerte aber trotzdem recht lang.
Als wir dann an der gewuenschten Station ankamen, stiegen wir aus und fingen an zu laufen. Auf die Idee mit dem Bus zu fahren kamen wir natuerlich nicht. Wir liefen und liefen und liefen, ueber eine Bruecke, 20000 Strassen entlang bis wir sahen, bis Taejongdae 7km bis zum Songdo Pokpo ?km. Da uns die 7km zu lang waren, gingen wir in die Richtung in die es zum Pokpo gehen sollte. Doch das zog sich hin. Stattdessen kamen wir erstmal an einem Kuestenwanderweg vorbei, den wir dann auch entlang gingen. am Ende des Weges erwartete uns eine laaaaaaaange steile Treppe, die wir hinauf steigen mussten. Tina wollte ja eigentlich umdrehen, aber ich meinte, wenn wir weitergehen kommen wir doch noch dorthin, wo wir hin wollten. Also stiegen wir die Treppe hoch, dann kam noch eine und noch eine und dann waren wir auf einer Aussichtsplattform, da machten wir kurz Pause. Nun hatten wir die Wahl zwischen einer steilen Treppe nach oben und einer halsbrecherischen steilen Treppe nach unten ohne Gelaender. Zuerst stiegen wir die Treppe runter, als wir aber sahen, dass es dann kein Gelaender mehr gab, drehten wir um und stiegen dann doch wieder hoch und dann die steile Treppe nach oben. Dann kamen wir an der Strasse an.
Die Strasse gingen wir dann erstmal entlang, in der Hoffnung noch was zu finden, was wir suchten. Wir sahen dann sogar einen Tempel, doch der war mal wieder auf einem Berg und den wollten wir nicht hochsteigen, deshalb gingen wir lieber die Strasse entlang, am Hang auf einem Holzgeruest, neben an die schnellrasenden Autos die um die Kurven sausten und am Rand die tollen Schilder mit Aufschriften bzw. Bildern wie "Vorsicht!" "Absturzgefahr ins Wasser" usw. Das beruhigte uns natuerlich ungemein, als dann auch noch eine Baustelle kam, wechselten wir erstmal auf die Strassenseite am Berg, automaessig gesehen war die zwar genauso gefaehrlich, aber hangmaessig beruhigender.
Irgendwann kamen wir dann an einem Schild vorbei, auf dem stand, wie lang man noch zu welchem Punkt braucht. Da dort auch das Observatorium daraufstand, wo Tina unbedingt hinwollte, folgten wir dem Schild zurueck auf die andere Strassenseite und den Hang hinunter entlang einer steilen Treppe mit seltsamen Stufen. Allerdings konnte man aufs Meer sehen und dort waren wieder Felsen im Meer, wie schon bei den Oedolgae-Felsen, deshalb konnte man dort gute Fotos machen. Das Einzige was mich stoerte, waren die vielen Fischerboote im Meer.
Mutig (bei meiner Fallangst) stiegen wir die Treppen hinunter den Hang entlang. Ich versuchte mir einzureden, dass es ja gar nicht so schlimm sei (was es ja theoretisch ja auch nicht ist, aber ich hab ja sogar Angst, dass eine leichte Brise Wind mich wegwehen koennte, wenn ich am Hang stehe oder so.) und erstaunlicherweise funktionierte das teilweise ganz gut. Irgendwann wechselte es dann von Stein und Holztreppen zu Metalltreppen, die war schon unheimlicher, wirkte sie doch so unstabil. Aber die Aussicht war cool, auf den Felsen waren auch ueberall Angler gesessen, die dort geangelt haben. Wir sind dann auch ein bisschen dort rumgelaufen und haben schoene Fotos gemacht. Da fanden wir dann auch den wirklich unspektakulaeren Pokpo. T.T
Danach hatten wir dann wieder die Auswahl zwischen 3 Treppen, die eigentliche Treppe in die Richtung in die wir wollten, fiel weg. Viel zu unheimlich und unstabil. Die zweite Treppe war jedoch auch nicht besser, sie war steil den Berg hinauf und schien in die gleiche Richtung zu fuehren wie die erste Treppe. Also nahmen wir die dritte Treppe und stellten fest, dass die auch nicht wirklich toll war, aber sie endete wieder auf der Strasse von vorhin. Also liefen wir wieder die Strasse entlang, dann kamen ploetzlich 4 Jungs an, der eine sagte "Hello!" zu uns und als wir an einer Bushaltestelle vorbeikamen, setzten die Jungs sich hin und wir liefen doof wie wir waren weiter. Und dann liefen und liefen wir weiter. Als wir irgendwann doch keinen Bock mehr hatten, suchten wir eine Bushaltestelle in die richtige Richtung und stiegen in den Bus. Der fuhr den ganzen Weg, den wir gelaufen waren wieder zurueck, aber nicht grad langsam und vorsichtig. Nach 1 Minute wuenschte ich mir wieder auszusteigen und fand Laufen weitaus angenehmer, doch wir blieben mutig und stiegen erst an der geplanten Haltestelle aus.

Da wir Hunger hatten, gingen wir in ein Restaurant, doch das war sauteuer T.T Wir assen beide Salatbar (das war noch das billigste Gericht) und tranken kein Extragetraenk. Kosten fuer das Essen waren insgesamt 53600 Won (ca. 53Euro), also 26800 Won (ca.26,80 Euro) pro Person.
Nach dem teueren Essen gingen wir zur U-Bahn, denn wir wollten uns noch die Diamond Bridge anschauen. Zu dem Zeitpunkt war es bereits 19.30 Uhr. Doch dann passten wir in der U-Bahn nicht auf und fuhren zu weit, bis wir dann doch an der richtigen Haltestelle waren, war es 21.30 Uhr. Eigentlich haette es wohl ca. 30 Minuten gedauert.
An der Diamond Bridge, die ganz cool aussah, bemerkte ich wieder eine tolle Funktion an meiner tollen Kamera.

Danach fuhren wir dann endlich zurueck zum Hostel.
Ich hoffe ja, dass wir morgen mehr schaffen als heute. xD
Naja dann hoer ich mal wieder auf.
Bai bai

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